Befreiung von Sucht / Lebensübergabe

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Befreiung von Sucht

Wie ich schon einmal früher schrieb, war ich süchtig nach ziemlich Vielem. Ich gehe dabei HIER (Einsicht zur Sucht) genauer darauf ein, jedoch möchte ich hier an dieser Stelle darauf eingehen, dass Jesus Christus mich nun ganz von meiner Drogensucht befreit hat. Wie das von statten ging erzähle ich nun…
Eines Tages war ein Freund bei mir zu Besuch und ich hatte die Tage vorher Amphetamine konsumiert. Als der Freund dann da war fiel mir auf, dass es mir komplett an Antrieb und Anteilnahme und positiver Einstellung mangelte. Ich konnte seinen Besuch nicht genießen. Ich erzählte ihm dann dass ich das Zeug genommen hatte und er war ganz und gar nicht begeistert. Als er dann wenig später telefonierte saß ich am Rechner und merkte, dass ich diesen Zustand nicht mehr haben will. Und da ich der Sucht hilflos gegenüber stand, denn ich konsumierte, spürte aber keinen Effekt mehr außer die oben genannten Nach- bzw. Nebenwirkungen. Ich meinte dann im Geist, dass ich nicht mehr kann und dass ich Jesu Hilfe brauche und Er mir doch bitte helfen soll, und streckte Ihm nach Hilfe ringend die Hand entgegen. Zuerst passierte nichts außer dass ich wieder ein Stück weit glücklich wurde.

Dann geschah folgendes

Eine Woche später dann, ich hatte jeden Tag seit dem Besuch konsumiert und war also in der Sucht gefangen, passierte es dann:
Ich war sehr müde und fing schon wieder an depressiv zu werden, da spürte ich die Präsenz Gottes in meiner Brust und ein Glücksgefühl an dieser Stelle machte sich breit. Ich hörte gerade Lobpreis und durch dieses Gefühl sang ich in meinem Herzen welches auf Gott ausgerichtet war mit. Ich bat den Herrn erneut mich aus der Sucht zu befreien und diese Gebundenheit aufzuheben und die Ketten die mich banden zu sprengen. Ich wollte dieses Up&Down nicht mehr haben, außerdem schmeckte das Zeug welches ich nahm mit der Zeit immer seltsamer. Und der Herr tat worum ich Ihn gebeten habe. Ich spürte wie Er mich frei machte und mich die Liebe Gottes erfüllte und ich tiefe Freude empfand.

Lebensübergabe

Zu diesem Zeitpunkt wurde mich auch klar, dass mich Gott immerzu liebt, damit meine ich sowohl schon in der Vergangenheit als auch jetzt und in Zukunft. Und Gott ist gut! Immer! Und da ich diese beiden Sachen miteinander kombinierte kam ich zu dem Schluss, dass es dann für mich (und auch andere) besser wäre mich nach Ihm und seinem Willen zu richten, denn Gott meint es nicht schlecht mit uns, da Er eben gut ist und uns immerzu liebt! Außerdem soll ja schließlich sein Wille geschehen, so wie ich es im “Vater Unser” bete. Und wenn man sich auf Ihn ausrichtet und Ihm das eigene Leben anvertraut so dass Er sich darum kümmern soll, dann kann das ebenfalls nur gut und von Nutzen sein. Jedenfalls übergab ich Ihm mein Leben und ich will in Zukunft nicht mehr das tun, von dem ich meine dass es richtig oder gut für mich wäre, sondern mich ganz auf Gott und sein Urteilsvermögen und seine Weisungen und seine Versorgung zu verlassen.
Ich habe jetzt jedenfalls keine Lust mehr irgendwelche Drogen zu nehmen und habe auch den Rest, welchen ich noch besaß, in der Toilette runtergespült. Ja, der Sohn macht wahrhaftig frei und diese Ungebundenheit ist herrlich und wunderbar.

Danksagung

Danke Herr, dass du mir geholfen und mich von meiner Sucht befreit hast. Auch die Ängste des Mangels hast Du mir genommen. Ich weiß, Du wirst für mich sorgen und Dich um mich kümmern. Ich bitte Dich stärke mich im Glauben so dass ich Dir ganz und gar vertraue. Du bist wunderbar Herr! Amen.

Also was hältst Du davon?

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