Bibellese und damit verbundene Glaubensschritte

VON IN Allgemein, Die Geschichte, Einsichten, Jesus Bisher keine Kommentare

Bibellese und damit verbundene Glaubensschritte

Ich gebe zu, ich lese nicht wirklich jeden Tag in der Bibel. Aber wenn ich Bibellese betreibe, dann merke ich wie der Heilige Geist an und in mir arbeitet.

Er arbeitet an mir

An mir, weil ich auf ein Gott-gefälliges Leben hingewiesen werde, so dass ich mich mehr und in die Person verwandeln kann, die sich Gott vorstellt. Dies passiert aber nicht von jetzt auf gleich, obwohl dies wahrscheinlich viele Christen gerne hätten (so wie ich auch), dafür aber nach und nach, Schritt für Schritt, so dass es nicht zu schwer für uns Menschen ist. Erst kommt die eine Baustelle dran, und wenn diese fertig ist, dann kommt die nächste dran. Wenn Alles auf ein Mal passieren würde, wären wir wahrscheinlich so durcheinander, dass wir nicht mehr wissen würde wo uns der Kopf steht. Außerdem gab uns Gott sowohl den freien Willen der Entscheidung, als auch die benötigte Zeit zur Einsicht und zum darüber nachsinnen, warum es besser ist sich für den Weg Gottes zu entscheiden und sich an seine Gebote zu halten.

Er arbeitet in mir

Und der Heilige Geist arbeitet in mir während ich die Bibel lese. Denn wenn ich dies tue (meist wenn es um Jesus geht), dann bemerke ich ein inneres wohliges Gefühl in der Brustbein-Gegend. Ein Gefühl welches Geborgenheit, Wärme und Freundlichkeit ausstrahlt. So, als ob man genau so angenommen wird, wie man ist, ohne Barrieren, ohne gesellschaftliche Zwänge oder Vorgaben. Außerdem werde ich dann immer wieder ermutigt den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und auch über meine Fehltritte nachzudenken und diese Gott gegenüber einzugestehen. Ab und zu mangelt es mir aber an Vertrauen, so dass ich am Liebsten in meiner “Komfort-Zone” bleiben würde, bei dem was ich bereits kenne, und nichts Neues aufgrund der Furcht vor dem Unbekannten wagen will. Ich weiß zwar, dass Gott es immer gut mit mir meint, aber ich realisiere dies in den entscheidenden Augenblicken nicht, und so kreise ich wie die Israeliten während des 40-jährigen Auszugs aus Ägypten immer wieder um den gleichen Berg, ohne richtig vorwärts zu kommen.

Zurückblickend

Wenn ich aber zurückschaue, dann muss ich feststellen, dass Gott immer Recht hatte und es gut mit mir meinte mit dem was ER einem aufträgt zu tun oder sein zu lassen (zum Beispiel durch Bibellese), denn es ist einfach besser für einen, auch wenn ich dies oft nicht glauben konnte oder wollte. Dann habe ich einfach angefangen es auszuprobieren und dann stellten sich Erfolge und positive Erfahrungen ein. In Zukunft werde ich noch mehr auf das Wort Gottes hören und mich an die Anweisungen Jesu halten. Auch werde ich mehr in der Bibel lesen und diese auch öfters um Rat fragen, wenn ich über ein Problem nachsinnen muss und zu keiner Lösung komme. Auch werfe ich meine Sorgen auf Jesus, so wie es im 1. Petrus-Brief im Neuen Testament steht

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1Petr 5,7)

Danksagung und Bitten

Ich danke dir, Herr, dass du für mich sorgst, so wie es in der Heiligen Schrift steht. Danke dass ich auf dich, Gott, vollkommen vertrauen kann, denn du meist es gut mit mir und hast laut deinem Wort “Gedanken des Friedens” (Jer 29,11 – SCH2000) über uns. Auch ein herzliches Danke für deine heilenden und belebenden Worte, die ich mehr und mehr verinnerlichen will, damit ich mehr und mehr in deinem Wort wandeln kann und mich immer mehr in den Menschen verwandle, den du dir in mir vorstellst. Bitte lass deinen Heiligen Geist an mir arbeiten und gebe mir ein williges Herz mich belehren zu lassen. Danke dass du, Gott, mich nicht im Stich lässt und mit mir bist. Amen.

Also was hältst Du davon?

  •