Eigentlicher Sinn und Zweck (2) – Meine früheren Sünden

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Meine früheren Sünden

Ich habe schon als Jugendlicher immer nach dem einfachsten Weg gesucht, wie ich durch komme und das zu bekommen was ich wollte. Also begann ich durch Lügen und Ausreden mich durch das Leben zu schlängeln. Und ich führte ein “Schattenleben”, damit meine ich dass ich ein Leben vorlebte, welches auf gelogene Angeberei basierte. Ich erfand Geschichten um “cool” und angesehen zu sein. Auch hatte ich gestohlen wenn ich etwas haben wollte aber nicht genügend Geld hatte. Aber Alles flog auf genauso wie es geschrieben steht:

Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird, und nichts ist geheim, das nicht bekannt werden und an den Tag kommen wird. (Lk 8,17)

Die Folge? Meine Freunde glaubten mir weniger, wenn ich etwas erzählte oder sie mich etwas fragten. Das Geld musste ich zurückzahlen, aber ich lernte dass mir das Alles nur kurzzeitig dienlich war, denn tief in meinem Inneren musste ich mit der Schuld leben und machte mich mit meiner Körperhaltung klein (ich machte immer einen Buckel), denn ich wollte nicht ertappt werden.

Tja, was noch? Ich sagte mich von Gott los und war von Satan und dem Dunklen fasziniert, was ich heute GOTT SEI DANK nicht mehr tue. Damals wollte ich halt cool sein und mich an die Meinung meines Freundeskreises anpassen. Ich dachte ich müsste genauso sein wie die anderen, aber dabei extremer sein als die sie, und machte viel aus Gruppenzwang (obwohl mich die Clique nie nötigte etwas zu tun, was ich nicht wollte – eher war es mein Wunsch so zu handeln). Ein Riesenfehler! Es ging mir dabei nicht gut und war oft deprimiert und traurig und auch zornig! Auch auf Gott, obwohl ER nichts dafür konnte. ER ließ mich meinen Weg gehen, aber dennoch behielt ER mich im Auge, auch als ich die Existenz Gottes anzweifelte, da nichts irgendwie gut zu laufen schien. Ich gehe jetzt lieber mit Gott meinen Weg und Jesus hilft mir entschieden dabei. Und seitdem klappt auch viel mehr (siehe die Blog-Kategorie “Die Geschichte“).

Weitere Sünden?

Ich habe mich auf Prostituierte eingelassen (in eine war ich sogar verliebt), Drogen genommen (um angenommen zu werden und um zu imponieren) und meine Mutter wiedermal mit Hilfe von Lügen quasi ausgenommen, da ich für den Sex und die Drogen Geld brauchte. Ich habe das Erbe meines leiblichen Vaters verschleudert, so wie es in der Geschichte vom Verlorenen Sohn beschrieben ist (Lk 15,11-32). Es tut mir jetzt zwar unendlich leid was ich getan habe, aber ich hätte früher Nein sagen können. Ich hätte früher auf die Weisungen meiner Kindheit und Jugend hören können, aber tat ich das? Nein! Ich wollte meinen Willen und mein eigenes Leben führen. Was allerdings in Katastrophen endete auf den Pfaden, die ich damals einschlig. Zum Glück hat Gott mich nicht fallen lassen aber mich dadurch einige Erfahrungen sammeln lassen, die aber schon im Buch der Sprüche niedergeschrieben stehen.

Noch mehr …

Ich war neidisch auf das was andere hatten. Ist menschlich wirst du jetzt vielleicht sagen – Ja, es ist menschlich heutzutage, aber all diese Gefühle nagen an einem und man verbittert innerlich immer mehr. Ich begehrte das, was andere hatten, sowohl Freundinnen als auch andere Dinge, und ich wollte diese Dinge unbedingt auch haben. Dieses Verhalten tat mir aber nicht gut. Ich hätte wieder einen dunklen Pfad beschreiten können, wieder stehlen, hintergehen, lügen, betrügen um das zu bekommen was ich wollte, und ich spielte schon mit solchen Gedanken, aber diese verwarf ich dann. Bis auf ein Mal: da begehrte ich eine Frau und belog sie, damit sie mit mir ins Bett ging, was auch klappte. Aber ich beging damit Ehebruch, denn sie war bereits verlobt, was uns aber unter Alkohol und Drogen nicht störte. Also auch Ehebruch, jedoch hatte ich dann 6-7 Jahre lang Sehnsucht nach eben dieser Frau, die schon vergeben war und ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen wegen der Tat. Erstens Gott gegenüber und dann zweitens auch mir. Was blieb mir letztendlich vom Neid? Es waren nagenden Gefühle, deren ich nicht Herr werden konnte. Immer wieder hatte ich Sehnsucht nach vor allem Liebe von und zu einer Frau, die allerdings mit einem Nächsten zusammen war oder zusammen kam. Und der Drogenkonsum (in diesem Fall THC) trug dazu bei, dass diese Gefühle noch verstärkt wurden.

Weiter im Text…

Ja, und dann noch mein jähzorniges Verhalten, als mich mein bester Freund und meine beste Freundin (von der ich eigentlich was wollte) belogen hatten und mein Vertrauen raubten. Ich möchte hier nicht genauer darauf eingehen, aber es ging dann so weit, dass ich durch Lügen der beiden mir gegenüber ihnen und weiteren Freunden erklärte, dass ich mir das Leben nehmen wollte, was aber auch eine Lüge war. Diese Lüge jedoch traf alle Freunde tief, als sie diese glaubten und sie machten sich sehr viele Gedanken und Sorgen um mich. Als ich dann erfuhr, dass eben mein bester Freund und meine beste Freundin zusammen waren, was die beiden lange Zeit verneinten und mir sagten, dass nichts zwischen den beiden laufen würde, da sagte ich aus Verzweiflung und Ratlosigkeit in der Hoffnung dadurch etwas erreichen zu können sogar, dass ich die beiden töten wollte. Ja, auch Mord in Gedanken habe ich begangen, obwohl ich nie soweit gehen würde. Sogar für den angekündigten Suizid wäre ich zu feige gewesen. Lügen, immer wieder Lügen! 2 Tage später bereute ich dann alles und meine Clique hatte mir verziehen, jedoch war ich gebrochen. Ich konnte mir diese Fehler nicht mehr verzeihen. Bis zum 05.06.2006 hatte ich immer diese Schuldgefühle in mir und dann an eben jenen Tag, es war Pfingstmontag (mehr dazu hier), habe ich während eines Gottesdienst im Herzen meine Schuld dazu bekannt und Gott nahm mir die Schuld wenige Tage später und ich wurde frei davon. Tja, und dann betrieb ich noch üble Nachrede, versuchte immer noch alles meinen Wünschen anzupassen, durch Drohungen zum Teil die ich sowieso nicht umgesetzt hätte, anklagende Briefe … naja … sehr viel Mist halt. Ich bereue dies zutiefst, und falls einer meiner früheren Freunde dies liest: Es tut mir aufrichtig leid und ich wünschte ich könnte das alles rückgängig machen.

Ich konnte lange nicht glauben, dass Gott ausgerechnet mich großen Sünder lieben würde und zweifelte immer wieder daran. Und das ist gar nicht mal so lange her. Außerdem wurde ich auch stolz und hochmütig und wollte mich mit Gott anlegen, was ich mit einer Psychose bezahlte. Ich wollte meinen eigenen Weg gehen und meine eigenen Fehler machen um daraus zu lernen, obwohl das Lernen und der Erwerb von Weisheit viel viel einfacher geht. Und zwar muss man einfach in der Bibel lesen, denn die Weisheiten und Erkenntnisse die darin geschrieben stehen, gelten auch heute noch.

Worauf ich letztendlich hinaus will, das steht dann im dritten Teil dieser Beitrags-Serie.

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