Gebete

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Gebete werden gesprochen, dass sie gehört werden. Durch das laute Aussprechen wird in einem eine Kraft freigesetzt, welche sehr wohltuend ist. Man kann aber auch Gebete im Stillen oder im Geist verrichten. Ganz für sich, ohne dass es die große Masse weiß. Der himmlische Vater hört es schon und ich schätze dass das auch genügt. Allerdings sollte man versuchen Gebete zu sprechen, die FÜR (nicht gegen!) einen anderen sind. Klar, man sollte auch an sich selbst und seine Situation denken, aber ich schätze es ist besser an die anderen zu denken und zu schauen, wo man nicht selbst eingreifen kann, sondern wo man himmlische Unterstützung braucht. In der Bibel steht dass sich unser himmlischer Vater schon um unser leibliches Wohl kümmert und uns nichts verweigert, was wir (wirklich) brauchen. So habe ich das jedenfalls interpretiert und vertraue darauf.

Egal wer betet, Gebete werde erhört. Manche nennen dies auch Meditation, wobei bei einer Meditation auch nach Ruhe gesucht wird, genauso wie in einem Gebet manches Mal einfach die Stille gesucht wird. Aber das Erhören von Gebeten hat auch mit dem Glauben zu tun. Denn wer nicht glaubt, der wird nicht empfangen. Bei mir war es so, dass Gott sich bemerkbar gemacht hat, als ich auf der Suche nach einer Antwort war. Und ich bekam die Antwort, als ich danach gesucht habe. “Wer suchet, der findet”. Danach glaubte ich mehr als jemals zuvor und dieser Glaube festigte sich immer mehr, und je mehr sich mein Glaube sich bewahrheitet, desto mehr wächst meine Liebe zu Gott.

In der Bibel (Worte Jesu’) steht dazu:

Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten:

Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen. (Mt 6, 5-13)

In diesem Abschnitt der Bibel wird viel erklärt, was das Beten ausmacht. Wenn du dich an Jesu Worte hältst und in ihm bist und bleibst, wirst du auch empfangen, worum du bittest.

Also was hältst Du davon?

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