Gedanken zum Psalm 139

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Gedanken zum Psalm 139

Tja, was soll ich sagen? Gott liebt uns … und das ganz individuell. Also genau dich mit deinen Eigenheiten und „Fehlern“! Dabei lässt er sich durch sein göttliches Wesen, welches IHM erlaubt, auf jeden zu jeder Zeit voll und ganz ein. Dies kann ein normaler Mensch gar nicht tun, aber für Gott ist das nicht unmöglich. Siehe Lukas 1, 36-37:

Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, hat auch einen Sohn empfangen in ihrem Alter und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die vorher unfruchtbar genannt wurde. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Und ebenso in Lukas 18, 27:

Er (Jesus) aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Worauf ich aber eigentlich damit hinaus will? Gott kennt dich in- und auswendig und ER liebt dich. Sowie es im Psalm 139 so wunderbar beschrieben ist.

Psalm 139

Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm. HERR, du erforschst mich und kennst mich!
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht völlig wüsstest.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als dass ich sie fassen könnte!
Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da!
Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres,
so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!
Spräche ich: »Finsternis soll mich bedecken und das Licht zur Nacht werden um mich her!«,
so wäre auch die Finsternis nicht finster für dich, und die Nacht leuchtete wie der Tag, die Finsternis [wäre für dich] wie das Licht.
Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.
Und wie kostbar sind mir deine Gedanken, o Gott! Wie ist ihre Summe so gewaltig!
Wollte ich sie zählen — sie sind zahlreicher als der Sand. Wenn ich erwache, so bin ich immer noch bei dir!
Ach, wollest du, o Gott, doch den Gottlosen töten! Und ihr Blutgierigen, weicht von mir! (Ps 139,1-18)

Wie wir hieraus erkennen können weiß Gott einfach über Alles Bescheid, und da wir durch Jesus Christus errettet worden sind, brauchen wir keine Schuldgefühle zu haben, wenn wir denn ein Herz haben, dass erkennt und zugibt dass wir Fehler gemacht haben, diese aber bereuen und nicht wiederholen und somit umkehren wollen. Jesus hat uns durch sein kostbares Blut errettet und hat uns damit den Weg zum Vater frei gemacht, damit wir in enger Gemeinschaft mit IHM leben können. Gott versteht uns, auch wenn wir uns Fehltritte erlauben (d.h. sündigen), und ER möchte, dass wir umkehren und Buße tun und uns somit immer mehr in sein Ebenbild, nun ja, sagen wir „verwandeln“ lassen. Dabei hilft uns der Heilige Geist, der uns zwar überführt und korrigiert, aber niemals verurteilt oder schlecht macht. Wir können freiwillig und ohne jeglichen Zwang, voller Zuversicht und Freude zu Gott gehen und IHM sagen, dass wir so manches Mal Mist gebaut haben, aber wir wissen, dass ER uns vergibt wenn wir IHN darum bitten bzw. dass ER uns schon vergeben hat. ER kannte uns schon, bevor wir geboren wurden und hat uns individuell erschaffen, mit allen unseren Vorlieben, Charaktermerkmalen und allem, was uns zu uns selbst macht. Auch wenn wir meinen, dass wir Gott nicht gerecht sein können, liebt ER uns, denn ER wusste schon vorher auf was ER sich einließ, als ER uns erschaffen hat. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass wir durch Christus vor Gott gerecht gemacht wurden.

Was noch?

Im Psalm 139 geht es meiner Meinung nach darum, dass Gott eben alles weiß und das auch schon im Voraus, sogar Dinge, von denen wir noch gar nichts wissen. Und damit weiß ER auch, dass und wann wir wieder sündigen werden. Aber durch die Gnade, die uns durch Jesus zuteil wird können wir getrost sein: Gott liebt uns. ER weiß wann wir was tun, ob wir schlafen oder wachen.

Was wir auch aus dem Psalm herausziehen können ist, dass Gott uns niemals verlassen wird und immer bei uns ist, auch wenn wir nicht immer mit ihm reden. Wir können getrost sein, dass wir immer mit Gott unterwegs sind, auch wenn uns das nicht immer klar ist. Dies hat Jesus Christus für uns durch seinen Tod am Kreuz bewerkstelligt. Denn durch Jesus ist uns eine Vergebung und Gnade zuteil geworden, die zumindest mir oft zu hoch und unbegreiflich und wunderbar ist. An diese Gnade und Vergebung erinnern wir uns und feiern das auch, in dem wir das Abendmahl gemeinsam feiern.

Danksagung

Danke Gott, dass du uns immer umgibst und immer zu uns stehst, selbst wenn wir das gar nicht so mitbekommen. Ebenso danke für deine Treue und danke, dass du immer für uns da bist. Danke, dass du uns so wunderbar gemacht hast, so einzigartig und individuell und jeden einzelnen von uns liebst und dich auf uns einlässt. Und schließlich danke dass du uns unsere Schuld vergibst und uns immer wieder eine neue Chance zur Umkehr gibst, wenn wir denn auf dem bösen Weg sind. Amen.

Also was hältst Du davon?

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