Geschichte zum Psalm 23 – Teil 2

VON IN Die Geschichte, Wunder 1 COMMENT

Zum Psalm 23 (Teil 2)

Seit Oktober 2016 lebe ich nun in Offenburg und ich knappse die ganze Zeit mit dem Geld herum. Und jedes Mal hilft mir Gott durch andere Personen die mir Geld überweisen, oder durch diverse Rückzahlungen, Aufträge oder Weihnachtsgeld. Er lässt mich nicht im Stich und steht mir bei und hilft mir immer und immer wieder. Und so entwickelte ich eine Gelassenheit, wenn ich mal kein Geld mehr am Ende des Monats übrig habe, und ich verfalle nicht mehr in Panik. Wahrscheinlich trägt auch der Umstand dazu bei, dass ich hier im betreuten Wohnen eine gewisse Sicherheit habe was das Essen und die Unterkunft angeht. Aber Gott hat mich zu einem bestimmten Zweck nach Offenburg geschickt und ich werde immer stärker im Glauben. Diesen Monat (April 2017) hat Gott mir außerdem deutlich gemacht, dass ich mich voll und ganz auf ihn verlassen kann, so wie es im Psalm 23 geschrieben steht, eben dass es mir an nichts mangeln wird. Dies geschah folgendermaßen:

Zur Ruhe gekommen

Ich habe mich die letzten Monate immer mehr auf Psalm 23, bzw. auf Gott, verlassen und darauf vertraut, dass ich über die Runden komme. Ich bekomme derzeit ein geringes Taschengeld von der Stadt Karlsruhe, da ich in einem stationär betreuten Wohnen untergekommen bin. Die Stadt Karlsruhe übernimmt Unterkunft, Personalkosten der Betreuung, für das Verköstigen kommt sie auf und auch Kleidergeld bekomme ich ein wenig. Jedoch haben sich die Leute bei der Stadt Karlsruhe verrechnet und so bekam ich nur einen Bruchteil meines Taschengeldes diesen Monat auf mein Konto überwiesen. Viel zu wenig und viel zu spät, denn die Überweisung war erst 6 Tage nach dem eigentlichen Eingangstermin auf dem Konto, so dass ich anfangs Bange war, ob ich denn überhaupt meinen Internetanschluss und die Telefonkosten (und auch meinen Tabakbedarf) diesen Monat decken könne. Jedoch verflog diese Angst innerhalb weniger Stunden und ich lebte zuversichtlich, dachte zugleich viel an Gott und hatte ein Gefühl der tiefen inneren Sicherheit. Und diese Zuversicht verdanke ich dem Herrn, der mir Frieden in dieser Angelegenheit schenkte. Ich war vollkommen zur Ruhe gekommen und voller Zuversicht, dass es schon weitergeht. Früher hätte ich eine Panikattacke bekommen (siehe Teil 1), aber ich war völlig ruhig und das kommt wahrscheinlich daher, dass ich auf Gott vertraute. Ich habe dann (mal wieder) meine Freunde gefragt ob diese mir aushelfen könnten und ein paar waren bereit mir zu helfen. Des weiteren habe ich “Service-Gebühren” von einem Freund, dessen Websites ich betreue und monatliche Sicherungen mache, bekommen. Auch wieder etwas außerhalb des Normalen, denn normalerweise verlange ich dafür nichts, aber mein Freund half mir gerne aus. Ich rief bei der Stadt Karlsruhe an, dass diese einen Rechenfehler in der Buchhaltung haben und die Leute dort gaben mir nach zwei Tagen Recht. Nach der Nachzahlung hatte ich sogar mehr Geld als genug und konnte mir auch ein paar Dinge leisten, die sonst keinen Platz in meiner Abrechnung gefunden hätten. So stärkte mich der Herr im Vertrauen auf IHN und wenn es mir irgendwie möglich ist, dann werde ich weiterhin in dieser Zuversicht leben. Nicht zügellos sondern lieber bescheiden, aber ich kann mir jetzt durch und durch sicher sein, dass Gott mich durch jegliche Schwierigkeiten begleitet und mir hilft. Ich verinnerliche mir den Psalm 23, denn das Vertrauen, welches König David in den Herrn setzte, ist vorbildlich und wahr. Und wenn ich mal traurig bin und ich nicht mehr weiter weiß, dann werde ich genau so wie in der letzten Zeit, beten.

Hier nochmals der gesamte Psalm 23:

Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar. (Ps 23, SCH2000)

Danksagung

Danke Gott, dass du immer noch bei mir bist und mich nicht verlässt. Danke dass du mir immer wieder hilfst wenn ich in einer Notlage bin, auch wenn ich anfangs den Weg nicht überblicken kann, welchen du mich weist. Bitte verändere mich so, dass bei mir gar keine Zweifel mehr aufkommen und ich voller Zuversicht bin, wenn ich auf den Weg schaue den Du mir weist, Herr, und Dir mehr oder weniger blind vertrauen kann, denn deine Wege sind größer und höher als ich das als kleiner Mensch sehen kann. Danke dass du mich leitest und mir aus so schwierigen Lagen heraus geholfen hast und mir gute Freunde an meine Seite gestellt hast. Hallelujah! Amen.

One Comment

Also was hältst Du davon?

  •