Umkehr und Buße

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Über Umkehr und Buße

Wenn man Sünden begangen und damit Schuld auf sich geladen hat, und man ertrinkt vor lauter Schuldgefühlen im Fluss der Zeit, dann ist ein Schuld- oder Sündenbekenntnis gegenüber Gott meiner Meinung nach der beste Weg raus aus diesem negativ beladenen Gedanken- und Gefühlskarussell. Jedoch muss man sich zu diesen Sünden eben auch gegenüber Gott bekennen und im Herzen einsehen, dass der vormals eingeschlagene Weg der Sünde falsch war, und es sollte einem aufrichtig leid tun, dass man gesündigt hat und dass dieser früher eingeschlagene Lebensweg ohne Gott nur Probleme und Leid verursachte. Sowohl für einen selbst, als auch für denjenigen, gegen den man gesündigt hat. Denn Sünden bringen nichts Gutes mit sich und wenn man das realisiert hat, möchte man sich dann für einen anderen Weg entscheiden, der weniger Leid dafür aber mehr Segen mit sich bringt. Man fragt nach Gott, denn alles Andere scheint nicht zu helfen, also sucht man ihn, bittet um Vergebung und um Tilgung der Sünde und Schuld, kehrt dem bisherigen Lebensweg den Rücken zu, und versucht diese Sünden nicht mehr zu begehen. Man kehrt also um, weg vom alten Lebenspfad. Ich glaube dass dies so ungefähr der richtige Weg der Umkehr und Buße ist.

Am Anfang sieht man nur einen geringen Anteil der Sünden welche man begangen hat, und zwar diejenigen, die einem die größten Schuldgefühle verursachten. Aber nach und nach erkennt man immer mehr was man denn Alles falsch gemacht hat, auch im Kleinen. Und dann bringt man auch das wieder vor Gott oder Jesus, damit einem auch dieses vergeben wird. Ich für meinen Teil fühlte mich jedes Mal freier nachdem ich Gott meine Schuld bekannte und um Verzeihung bat. ER hat sogar die “kleinen” Sünden vergeben, auf die mich der Heilige Geist im Nachhinein hinwies. Und wenn einem die Sünden vergeben sind und die Schuld von den Schultern genommen wurde, dann sind sie einem vergeben! Die Schuld wurde getilgt und man kann unbeschwert weiter machen. Auch wenn man auf dem gleichen Gebiet nochmals sündigt … einfach nochmals demütig und von ganzem Herzen die Schuld dem Herrn bekennen und dann halt wieder versuchen diese Sünde zu vermeiden. Manches Mal ist dies aber sehr schwer, weil hin und wieder eine Sünde zu einer Angewohnheit wurde und man nur schwer damit brechen kann. So war das jedenfalls bei mir. Ich habe dann den Heiligen Geist um Hilfe gebeten, dass dieser mir Kraft geben und mich begleiten solle, damit ich mit der sündigen Gewohnheit brechen, und das Böse durch das Gute überwinden konnte. Gottes Liebe und Geduld geht über jegliche menschliche Vorstellung hinaus. Danke Herr, dass du dich so liebevoll um uns sorgst und sehr oft Milde walten lässt und uns gnädig bist. Hallelujah!

Gott liebt die Menschen, jeden Einzelnen auf individueller Basis und hat sehr viel Geduld mit uns. Nur vorsätzlich sollte man nicht mehr sündigen, denn das wäre Ungehorsam gegenüber Gott und das entspricht quasi einer erneuten Abkehr. Gott hat einem schon einen neuen Weg aufgezeigt, der hinaus aus der Finsternis führt, hin zum Leben. Er macht das aus lauter Liebe zu uns und ER weiß was das Beste für uns ist, damit wir eben unbeschwert leben können. Denn was wäre, wenn du dann wieder sündigst? Du lädst dir dann bloß selbst wieder Schuld auf und eigentlich hattest du diese Lektion schon gelernt, dass die Sünde dir nicht gut tut, und du brauchst eine erneute Befreiung davon damit du wieder frei und in Frieden mit dir selbst und Gott leben kannst. Und davor möchte Gott dich schon vorher bewahren indem ER dir einen neuen Weg aufzeigt, den du gehen sollst. Dies geschieht nur zu deinem eigenen Wohl und Gott wird dich dann durch den Heiligen Geist fragen, warum du nicht auf Ihn gehört hast. Und mit Vorsatz zu sündigen gleicht einem Auflehnen gegenüber Gott, den du aber dringend brauchst, wenn du aufgrund erneuter Fehltritte wieder in einen Schlamassel gerätst und seine Hilfe und Kraft benötigst um dort wieder herauszukommen. Er will dich vor dem Schlechten und Bösen bewahren, deswegen ist es besser für dich auf ihn zu hören. Das Leben ist soviel einfacher, wenn man auf Gott hört und sich voll und ganz bekehrt, nachdem man das erste Mal die Schuld eingestand und einem daraufhin vergeben wurde. Wenn man dann nach den Ratschlägen Gottes lebt, bewahrt man sich diese innere Freiheit, die man durch die Vergebung geschenkt bekommt und auch spürt, je länger man auf “dem rechten Pfad” wandelt.

Also wende dich Gott zu, kehre um, und versöhne dich wieder mit dem IHM und lass dir vom Herrn helfen. Gott liebt dich doch so sehr und wartet nur darauf, dass du IHN suchst und um Hilfe bittest … Danke Herr, dass wir immer wieder zu dir kommen dürfen und du so eine große Geduld mit uns Sündern hast.

Also was hältst Du davon?

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